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Praktikum im Wien - Österreich

Wir, Hannah und Sophie aus der FS16-1 der Dorothea-Schlözer-Schule Lübeck hatten die Möglichkeit, unser zehnwöchiges Mittelstufenpraktikum (22.01.18-28.03.18) innerhalb der Erzieher/-innen-Ausbildung in Wien zu absolvieren. Das Ziel des Auslandspraktikums war es, die pädagogische Arbeit in einem anderen Land kennenzulernen. Zudem konnten wir so ein neues Arbeitsfeld und eine neue Zielgruppe kennenlernen – den Hort und das Grundschulalter.
Wir arbeiteten in zwei verschiedenen Hort-Einrichtungen, welche unter der Trägerschaft des österreichischen Vereins „Kinder in Wien“, kurz KIWI, stehen.
KIWI wurde in der Nachkriegszeit gegründet und ist gemeinnützig, selbständig und politisch unabhängig. KIWI führt heute insgesamt etwa 80 Kindergärten und Horte in Wien. Der Leitsatz des Vereins ist „In Freude miteinander wachsen“. Unsere Einrichtungen setzten sich aus jeweils zwei heterogenen Gruppen, sogenannten homegroups, zusammen. Pro Gruppe können bis zu 25 Kinder durch jeweils eine/n Hortpädagogen/-pädagogin und eine/-n Betreuer/-in betreut werden. 
Generell haben die Gruppenräume unterschiedliche Schwerpunkte, z.B. Natur/Technik und Kreativität. Zudem arbeitet KIWI nach dem offenen System, und nur zu bestimmten Zeiten gruppenspezifisch. Die Kinder können so partizipativ ihren Alltag im Hort gestalten, in einem gewissen Rahmen selbst entscheiden, wann sie ihren Hausübungen nachkommen oder ins Freispiel gehen. Zur Stadt Wien lässt sich sagen, dass wir von Anfang an sehr freundlich und herzlich begrüßt wurden, und auch die Hilfsbereitschaft der Wiener/-innen direkt dankend angenommen haben.
So konnten wir den Weg durch die Großstadt zu unserer Airbnb-Wohnung schnell finden. Hier haben wir zu zweit gewohnt, und mit unseren Vermietern ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Durch das gut ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz waren die weiten Wege innerhalb der Großstadt schnell zurück gelegt, und wir konnten zu jeder Zeit das vielfältige Angebot von Kunst, Kultur und Spaß in Wien nutzen. Deswegen gehörten Besuche von Konzerten, Museen, Shoppingmeilen, Flohmärkten, Sehenswürdigkeiten und Cafés (in Parks) zum Pflichtprogramm an den Wochenenden. Finanziert wurde diese Zeit weitestgehend von Erasmus+. Somit mussten wir nur wenig aus eigener Tasche zahlen, und konnten die Zeit in Wien vollkommen genießen. Die Erfahrungen, die wir in dieser Zeit machen durften, möchten wir nicht missen, und sind dankbar, dass wir diese Möglichkeit hatten und nutzen durften!

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