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Das Praktikum im Tallinn - Estland

Als Schüler der Dorothea-Schlözer-Schule hatten wir dank des Goethe Instituts und Erasmus+ die großartige Möglichkeit, das zweite Praktikum in unserer Erzieherausbildung im Ausland zu absolvieren. Wir sind Benjamin Stührk, Juana Großkreutz und Fabian Loßner und entschieden uns für diesen kaum bekannten und dennoch faszinierenden Ort.
Das Praktikum fand zwischen dem 22.01.2018 und dem 28.03.2018 statt.
Wir absolvierten unser Praktikum in Tallinn, der Hauptstadt Estland`s. Dort arbeiteten wir in Kindergärten.
Doch bevor es nach Tallinn ging, standen einige Herausforderungen im Raum, die es zu bewältigen gab. An aller erster Stelle waren es die Kommunikationsprobleme, weshalb zum Beispiel ungewiss war, ob nun wir Schüler oder die Stiftung sich um Schlafplätze und Flüge kümmert. Doch als dies geregelt war, lief alles soweit nach Plan. Schon bald stand fest, wer in welcher Einrichtung arbeiten wird und wer wo unterkommt.
Die Vorbereitungen für den Aufenthalt an sich fingen schon Wochen vor der Abreise an. Keiner von den Praktikanten hatte je die Situation, sich in einem so kalten Klima über so lange Zeit zu befinden. Es war aufregend und spannend, sich auf solch ein Abenteuer zu begeben. Mit dem Abflug schlug das Herz schneller, denn jetzt war gewiss, dass die Heimat nun zehn Wochen hinter uns bleibt. Bei der Ankunft merkte man schnell, dass die Welt in Estland anders ist. Kultur und Menschen zeigten sich bunter, aber auch in einigen Ecken düsterer. Eine Sprache nicht zu verstehen und das erste Mal mit Gepäck für zehn Wochen zum Wohnort zu kommen gestaltete sich tatsächlich schwieriger als erwartet. Auch die ersten Tage und das erste Mal einkaufen, waren eine Herausforderung, welche aber mit der Zeit zu einer Routine wurde. Denn mit der Zeit entwickelte sich auch ein Verständnis für die Menschen und ihre eigene Kultur. Freiwillig lernten wir so gut es ging die Sprache, um uns anzupassen und ein Teil des Ganzen zu sein. So im Großen und Ganzen sehen wir, dass unsere Einschätzungen über das Praktikum, das Verhalten der Kinder, bzw. die komplette soziale Struktur und Gesellschaft nicht ganz zutreffend war. Die Erwartungen wurden übertroffen. Die Kinder waren leichter zu begeistern und haben einen weitaus besser verstanden, als angenommen. Bis auf kurzzeitige Ausnahmen, in denen man die Kontrolle über Gesprächen kurzzeitig verlor, weil es Kommunikationsbarrieren gab, wurde alles mit Begeisterung aufgenommen. Die Esten zeigten sich anfangs sehr zurückhaltend, doch mit der Zeit und mit dem sich gegenseitigem Kennenlernen zeigte sich schnell Freude und Engagement, dabei handelte es sich aber vor allem um Jüngere, also die Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Während der Arbeit äußerten die Kinder ihre Gefühle, wie zum Beispiel Zustimmung mit Mimik und Gestik. So konnten sie ihren eignen Standpunkt klar machen. Dadurch wurde man kaum ausgeschlossen oder vernachlässigt, obwohl man selber durchweg ruhig war, konnte man sich so gut ins Gruppengefüge einfügen.

Am Ende war es fast schon schade wieder gehen zu müssen. Denn man hinterließ auch einen kleinen Freundeskreis, welchen man sich erarbeitete, aber auch Kollegen, die einen wirklich wertschätzten und Kinder die einem lieb geworden sind. Wir sind sehr froh, die Möglichkeit für dieses Auslandspraktikum bekommen zu haben und können es sehr empfehlen, im Rahmen der ErzieherInnen- Ausbildung

http://www.naba.ee/en/what-is-naba

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