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„Stri(c)kt gegen Gewalt an Frauen“-Kampagne

Am 25.04.2018 folgten knapp 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule dem Aufruf, durch das Anfertigen eines 20 cm x 20 cm großen Quadrates durch Stricken oder Häkeln ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Frau Gangloff hatte dieses erste Treffen in der Dorothea-Schlözer-Schule mit Schülerinnen und Schülern der Schneider- und der AVI-Klasse vorbereitet. Ein großes Dankeschön gilt auch den zahlreichen Spendern von Wolle, Nadeln und Quadraten! Unsere Schule unterstützt damit die Kampagne des „Lübecker Frauennotrufes“, der durch Frau Strutz-Hauch vertreten war. Sie stellte die Anlaufstelle für „Beratung und Hilfe bei sexueller Gewalt und Belästigung“ kurz vor, während Lehrkräfte und Schülerschaft fleißig die Nadeln klimpern ließen. In weiteren Gesprächen entwickelte sich die Idee, eine engere Kooperation zwischen Schule und Frauennotruf aufzubauen. Dank der Unterstützung der SV konnte vor dem Strickevent durch eine Umfrage die Teilnehmerzahl und die Fertigkeiten dieser ermittelt werden: ca. die Hälfte kreuzte an, Hilfe beim Handarbeiten zu benötigen!? Was zunächst nach einem Problem aussah, entwickelte sich als Chance, sich sehr schnell gegenseitig zu unterstützen und zu inspirieren. Ohne zu zögern wurde sofort kommuniziert, alle suchten sich die größtenteils vorbereiteten Wollknäule nebst Anfangsreihen aus und los ging es. Bemerkenswert waren auch die vielen jungen Männer, die es sich nicht nehmen ließen, eine Masche nach der anderen zu stricken, wobei der Respekt vor Selbstgemachtem enorm anwuchs. Auch unsere Schulleiterin, Frau Siegel freute sich über die große Bereitschaft der Schülerschaft, sich sozial zu engagieren und strickte mittendrin mit. Insgesamt war die Stimmung sehr gut, die Atmosphäre locker und durchweg alle Beteiligten waren sehr motiviert, so dass einige gar nicht aufhören konnten bzw. zuhause weiternadeln. Auch eine Wiederholung des Strickevents kurz vor den Sommerferien wurde von vielen gewünscht. Aus den genadelten Quadraten werden nach den Sommerferien textile Produkte genäht, die dann im November vom Frauennotruf (www.frauennotruf-luebeck.de) ausgestellt und versteigert werden. Der Erlös kommt der Anti-Gewalt-Arbeit des Frauennotrufes zugute. Es können also gerne weitere Quadrate (20 cm x 20 cm) gefertigt und gespendet werden (Sammelstelle vor Raum A 210), so dass die Dorothea-Schlözer-Schule die Kampagne ganz sicher mit weit über 100 Quadraten unterstützen wird.

Homepage "Frauennotruf-Lübeck"

 

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Fotos: A. Beidatsch
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