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Die FS17-2 auf Klassenfahrt nach Tönning...

Kann man in unserem Alter noch eine Klassenfahrt machen? Man kann...

Voller Elan trafen wir uns am 13.03.2018 um 9 Uhr morgens am Hauptbahnhof, um als angehende Erzieher (mit den Lehrern Frau Bromeis und Herrn Ellermann) das Nordsee-Städtchen Tönning unsicher zu machen. Unsere Reise ging von Lübeck, über Kiel und Husum nach Tönning. Angekommen in Tönning hatte man uns zunächst noch gar nicht eingeplant. Der für den Nachmittag angesetzte Ausflug nach St. Peter Ording wurde also einfach spontan ein paar Stunden vorverlegt. Der geplante Strandausflug ging im dichten Nebel unter und die Lehrkräfte konnten das zuvor besprochene Thema „Aufsichtsführung“ gleich umsetzen. Wir haben uns den Spaß nicht nehmen lassen und haben uns anschließend mit Kaffee, Fischbrötchen und Eis gestärkt. Am Abend konnten wir in Tönning endlich unsere Zimmer beziehen und nach der Stärkung gab es einen Spieleabend. 
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, ging es für uns alle ins Multimar Wattforum, immer den Fischen auf dem Boden nach. Dort angekommen wurden wir von einem Mitarbeiter in Empfang genommen. Die Führung und die anschließende Erkundung durchs Wattforum war für alle interessant, und endlich waren da auch mal die Schafe auf dem Deich. Nach einer kurzen Pause in der Jugendherberge, ging es zum Wattwandern. Das wird lustig wurde uns gesagt und es war lustig. Für viele von uns war es das erste mal und eine wasserreiche Erfahrung. Neben feststeckenden Gummistiefeln gab es reichlich anderes zu entdecken. Muscheln, Schnecken und Wattwürmer. Die Wattführer hatte aus dem stürmisch kaltem Wetter das Beste gemacht. Dennoch waren wir alle froh, als wir endlich wieder im warmen Bus saßen, auch wenn es bei einigen länger dauerte aus den Stiefeln zu kommen. Am Abend gab es eine kurze Reflexions- und Spielerunde die offen gestaltet wurde. 
Zum „Garten der Sinne“ ist es gar nicht weit, wenn man denn dann den richtigen Weg einschlägt. Und so wurde aus einem kurzen Weg, ein doppelt so langer. Aber es gab Musik und als zukünftige Erzieher konnten wir alle unser stimmliches Können, mehr oder weniger gut, hervorholen. Dort angekommen wurden wir mit heißem Tee und Kaffee begrüßt. Anschließend durften wir über Wasser laufen, Schaukeln und durch Klanghölzer laufen, bevor es wieder in Richtung Jugendherberge ging. Dieses Mal auf dem richtigen Weg. Viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Am Nachmittag war eine Stadtführung angesetzt. Mit mittlerweile müden Beinen machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum, um dort zu erfahren das die Stadtführerin erkrankt ist. Wir nahmen das ganze selber in die Hand und während einige lieber im warmen bei einer Tasse Kaffee saßen, haben die anderen das Städtchen selber erkundet. Am Abend gab es wieder eine kurze Reflexions- und Spielerunde bevor wir in die Freizeit entlassen wurden. Einige wenige haben die Zeit genutzt um noch einmal zum Deich zu laufen, andere haben die Zeit zum Billardspielen und Kickern genutzt. 
Nach dem Frühstück ging es am Donnerstag wieder nach Hause. Die Rückfahrt war etwas ruhiger und weniger ausgelassen als die Hinfahrt, aber wir sind wirklich, wirklich viel gelaufen, und in unserem Alter steckt man so eine Klassenfahrt nicht mehr ganz so einfach weg...

 

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