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"Geht das überhaupt?" - ein Planspiel an der DSS

Europa? 
Ja klar! 

Europäische Zusammenarbeit?
Na ja.

Gemeinsame Klimapolitik?
Geht das überhaupt?

Einen kleinen Einblick in die demokratische Arbeitsweise der EU-Regierungen und ihrer Ländervertretungen zum Thema "Klima und Energie“ konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen BOS-17 und BG15-4 am 29.11.2017  in einem Planspiel selbst erfahren.Organisiert und geleitet von PLANPOLITIK aus Berlin und angeleitet von Frau Annegret Schneider und Herrn Marcel Schmeer übten sich die Teilnehmer*innen im Verhandeln vierer Artikel aus der Verordnung der Europäischen Kommission und des Rates zum Ausbau und zur Förderung erneuerbarer Energien.

Konkret ging es um 

1. die erneuerbare Energien: in dem Planspiel sollte die Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien an ihrem Gesamtenergieverbrauch bis 2030 auf 30% verhandelt werden.

2. Es sollte das Für und Wider einer Übergangsreglung, die vor allem mit dem Bau neuer Gaskraftwerke gesichert werden könnte, besprochen werden.

3. Es galt abzuwägen, inwiefern die Förderung erneuerbarer Energien durch nationale Instrumente abgelöst werden könnte durch einen von der EU verwalteten Fördertopf, um Doppelförderung und Marktverzerrungen auszuschließen.

4. Und wie könnte sich ein Netzausbau für das Stromnetz gestalten? Denn bis 2030 soll ein grenzüberschreitendes Stromnetz aufgebaut worden sein, in das bevorzugt Strom aus erneuerbaren Energien eingespeist wird. 

Jede Teilnehmerin schlüpfte dazu in die Rolle eines Minister*ins eines Mitgliedsstaates sowie Vertretern*innen des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) und versuchte nach einer Einarbeitungs- und Beratungsphase inhaltlich fundiert am Runden Tisch einen bestmöglichen Kompromiss zu erzielen. Die „schwedische Umweltministerin“ Gwendolin Siepmann übernahm den Vorsitz und koordinierte die Verhandlungen, wobei sich große Unterschiede zwischen Frankreich, die Atomkraft sogar als „grün“ einstuften und Polen auftaten, die sich zu „grüner Energie“ nicht durchringen konnten. 
Die Verhandlungen wurden vom Presseteam durch Kurzberichte, Liveschaltungen und Interviews begleitet. 

Hier einige Aussagen der Schüler*innen nach dem Planspiel:

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig sein würde, einen kleinsten, gemeinsamen Nenner zu finden.“ (Nischtiman Hero)

„Gerade der kurze Pressebericht steht im krassen Gegensatz zu den langwierigen Verhandlungen und bildet so die schwierige Realität der Kompromissfindung wider.“ (Sarah Mayers)

„Die Rollenkarten waren inhaltlich sehr gut, so dass wir informiert in das Planspiel und die Diskussion einsteigen konnten.“ (Jacqueline Colmorgen)

„Mir hat vor allem der Quiz am Anfang gefallen, weil er eine gute Einführung in das schwierige, aber wichtige Thema bot.“ (Sarah Mayers)

„Das europäische Buffet ist ein gelungener Abschluss!“ (Marcel Schmeer)

 

 Das Foto aus dem Speisesaal zeigt Herrn Marcel Schmeer (vorne links) im Kreise der Politiker*innen und des Presseteams beim europäischen Mittagsbuffet:  Auf dem Foto aus dem Verhandlungsraum sind zu sehen (im Uhrzeigersinn):
Gwendolin Siepmann, Avas Haji-Hossein, Erkan Yagmur, Louisa Wiechmann, Siwar Mrabet, Celine Bendfeldt, Nischtiman Hero, Luisa Pietruska, Melanie Mager, Jacqueline Colmorgen, Johanna Bode, Jessica Klug und Gwendolin Siepmann. 
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