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    Dorothea Schlözer Schule

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    Farbimpressionen

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    Der Neubau

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    Eigenverantwortlicher Unterricht

Copyright 2019 - copyright: Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck - 2018

Ausbildung Medizinische(r) Fachangestellte(r)

Medizinische Fachangestellte (MFA)

Berufsbild

Am 01. August 2006 wurde die bisherige Ausbildung zur Arzthelferin durch die neue Ausbildungsverordnung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) abgelöst.

Die Medizinische Fachangestellte ist eine Antwort auf die veränderten medizinischen, technischen, strukturellen und wirtschaftlichen Anforderungen in der medizinischen Versorgung.

Dabei wurde das bewährte Berufsbild Arzthelferin mit gleichgewichtigen Ausbildungsanteilen in den Bereichen Behandlungsassistenz und Betriebsorganisation/ -verwaltung beibehalten, ebenso das Ziel einer Allround-Fachkraft, die in allen ärztlichen Fachgebieten einsetzbar ist.

Folgende Neuerungen sind zu nennen:

  • Die Berufsbezeichnung spiegelt das Selbstverständnis eines modernen Gesundheitsfachberufes und den gestiegenen Anspruch wieder. Gleichzeitig kommt darin der stärkere Dienstleistungscharakter und das erweiterte Einsatzspektrum auch im stationären Bereich und in anderen medizinischen Versorgungseinrichtungen zum Ausdruck.

  • Die Ausbildungsinhalte wurden in Umfang und Niveau an die Erfordernisse einer modernen, qualitativ hoch stehenden Patientenversorgung angepasst:
  • Kommunikation mit Patienten und im Team, insbesondere der Umgang mit Konflikten, Beschwerden und Störungen sowie die Patientenbetreuung, -koordinierung und -beratung werden deutlich ausgeweitet.
  • Die Ausbildungsbereiche Praxismanagement, Verwaltung und Abrechnung, Dokumentation, Datenschutz und Datensicherheit sowie Informations- und Kommunikationstechnologien wurden deutlich modernisiert bzw. neu aufgenommen. Qualitätsmanagement, Zeit- und Selbstmanagement sowie Marketing sind ebenfalls völlig neue Inhalte.
  • Im Bereich der Behandlungsassistenz bleibt die Medizinische Fachangestellte „rechte Hand“ des Arztes im bekannten Umfang: Sie assistiert bei Maßnahmen der Diagnostik und Therapie und führt vom Arzt angeordnete Maßnahmen durch. Sie begleitet den Patienten vor, während und nach der Behandlung und erläutert ärztliche Maßnahmen, Verordnungen und Verschreibungen.
  • Handeln in Notfällen, Gesundheitsförderung und Prävention sind neue Schwerpunkte. Die Bereiche Hygiene und Arbeitsschutz wurden den gemäß der gewachsenen Bedeutung neu akzentuiert.
  • Ziel der Ausbildung ist die berufliche Handlungsfähigkeit. Damit ist ein Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang gemeint, das selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren/Bewerten umfasst. Es geht damit über die Beherrschung rein fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse hinaus. Dementsprechend sind die Ausbildungsziele im Ausbildungsrahmenplan handlungsorientiert bzw. in der Form eines zu erreichenden Endverhaltens beschrieben.

  • Die Ausbildung ist nicht mehr durch Wochenrichtwerte, sondern durch die neue Zeitrahmenmethode zeitlich gegliedert. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung auf die praxispezifischen Besonderheiten, z. B. Das ärztliche Fachgebiet oder die Betriebsform.

  • Inhalte, Struktur, Niveau und Zeitumfang der Abschlussprüfung sowie die Bestehensregelung wurden den allgemeinen Standards in der beruflichen Bildung angepasst. Das Prinzip der handlungsorientierten Ausbildung hat Konsequenzen insbesondere für den praktischen Prüfungsteil, der neu strukturiert und aufgewertet wurde.

Mehr Informationen zur Lernfeldentwicklung der Medizinischen Fachangestellten erhalten sie hier.

Wenn Sie Genaueres über die Ausbildung erfahren möchten, laden Sie sich den Ausbildungsrahmenplan herunter.
Sie haben bereits einen Ausbildungsplatz?

Sie möchten sich  an unserer Berufsschule anmelden? Wenn Sie bereits einen Ausbildungsplatz haben, können sie sich das Anmeldeformular Berufsschule  unter dem internen Link Downloads / Kategorie Berwerbungsunterlagen herunterladen. Bitte beachten Sie, dass eine Aufnahme nicht möglich ist, wenn Sie keinen Ausbildungsplatz haben.

Sie suchen einen Ausbildungsplatz zur Mfa?

Die Ärztekammer Schleswig-Holstein bietet ein Angebot zur passgenauen Vermittlung eines Ausbildungsplatzes. Klicken Sie gleich hier, um sich dort zu informieren?

Hier können Sie den Flyer Medizinsche Fachangestellte / Medizinischer Fachangestellter als PDF-Date herunterladen 

Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZMA)

Informationen rund um den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten

Die Ausbildungsordnung zur/m Zahnmedizinischen Fachangestellten trat am 01.08.2001 in Kraft und löste damit die alte Ausbildungsordnung zur/m Zahnarzthelfer/in ab. Der duale Ausbildungsberuf ist über das Berufsbildungsgesetz geregelt und staatlich anerkannt.
Verantwortlich für Organisation, Überwachung und Qualität der Ausbildung ist in Schleswig-Holstein die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein.
Sie wird durch den Berufsbildungsausschuss beraten, in denen Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachangestellte und Lehrer vertreten sind.

Zugangsvoraussetzung
Auf Grund der Regelung der Ausbildungsordnung nach Berufsbildungsgesetz gibt es keine Zulassungsbeschränkung (Schulpflicht muss erfüllt sein), empfehlenswert ist ein guter Realschulabschluss.

Berufsbezeichnung
Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnmedizinischer Fachangestellter

Ausbildungsdauer
3 Jahre in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

Berufliche Qualifikation
Zahnmedizinische Fachangestellte

  • arbeiten team- und prozessorientiert
  • betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung
  • assistieren bei der Behandlung von Patienten
  • führen Hygienemaßnahmen durch
  • wirken bei der Erstellung von Röntgenaufnahmen mit
  • wenden Vorschriften und Richtlinien des Umweltschutzes an
  • erklären Patienten die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe
  • leiten Patienten zur Mundhygiene an
  • wirken in der Gruppenprophylaxe mit
  • dokumentieren Behandlungsabläufe unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften
  • erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung und wenden dabei die Abrechnungsbestimmungen an
  • organisieren Praxisabläufe
  • wirken bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung mit
  • erstellen und überwachen Terminplanungen
  • führen Schriftverkehr durch
  • kontrollieren Zahlungseingänge, führen das betriebliche Mahnwesen
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an
  • beachten die Regelungen des Datenschutzes

Unseren Flyer zur Ausbildung ZFA als PDF-Datei zum Downloaden finden Sie hier 


 Abschluss

  • Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres
  • Abschlussprüfung nach drei Jahren. Sie gliedert sich in einen schriftlichen Prüfungsteil (360 Minuten) und einen praktischen Prüfungsteil (75 Minuten)

Ausbildungsvergütung

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten: (gültig ab 01.01.2017)

1. Ausbildungsjahr: € 718

2. Ausbildungsjahr: € 754

3. Ausbildungsjahr: € 805

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2010

Mögliche Einsatzorte
Zahnarztpraxen aller Fachrichtungen, Krankenhaus im ambulanten und stationären Bereich, Krankenkassen, öffentliche Gesundheitsdienste, Institutionen und Organisationen des Gesundheitsdienstes

Pharmazeutisch(r) Kaufmännische(r) Angestellte(r)

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) üben apothekenspezifische und kaufmännisch-organisatorische Tätigkeiten aus. Auch die Präsentation und der Verkauf von apothekenüblichen und frei verkäuflichen Waren wie z. B. Kosmetika gehören zum Berufsbild. Die große Mehrheit der PKA arbeitet in öffentlichen Apotheken.

Die Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Apotheken in der Region Lübeck, Ostholstein, Stormarn und Lauenburg. Unser engagiertes und erfahrenes Team von Lehrkräften betreut die Auszubildenden vom ersten Tag der Ausbildung bis zu den Abschlussprüfungen.

  • Anmeldung
    Die Auszubildenden werden nach der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrer Ausbildungsapotheke zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Um einen Ausbildungsbetrieb zu finden, sollte mindestens der Erste allgemeinbildende Schulabschluss vorliegen.

  • Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation
    Der Beruf PKA ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Der Unterricht erfolgt in der Unterstufe an zwei Tagen (Montag und Donnerstag), in der Mittelstufe (Freitag) und in der Oberstufe (Dienstag) an einem Tag pro Woche. Damit ist die gesetzliche Berufsschulpflicht erfüllt.

  • Unterrichtsinhalte und Zeiten
    Die didaktische Grundlage unseres Unterrichtes bildet der Rahmenlehrplan für PKA vom 26.04.2012. Zur Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz ist der Unterricht handlungsorientiert und findet in berufsbezogenen Lernfeldern sowie berufsübergreifenden Fächern statt. Die Unterrichtszeit pro Berufsschultag beträgt i. d. R. acht Schulstunden (8.00 bis 14.50 Uhr).

  • Prüfungen
    Die theoretische Zwischenprüfung findet in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil wird am Ende der dreijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Apothekerkammer abgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzt werden - z. B. für Auszubildende mit Abitur oder der Fachhochschulreife und aufgrund von mindestens guten Leistungen in der Ausbildungsapotheke und in der Berufsschule.

Hier Können Sie den Lehrplan der Pharmazeutisch-Kaufmännischen-Angestellten als PDF-Datei herunterladen.

 

Text: S. Rueß-Thormann / Foto: A. Ketzer

Tiermedizinische(r) Fachangestellte(r)

Tiermedizinische Fachangestellte sind vorwiegend in Tierarztpraxen sowie Tierkliniken tätig. Sie werden auch in veterinärmedizinischen Laboratorien, Zoos, Tierheimen oder in der Tierhaltung eingesetzt. Darüber hinaus sind sie in der tiermedizinischen Forschung, der chemischen Industrie oder bei Institutionen und Organisationen des Gesundheits- und des Veterinärwesens beschäftigt.

Die Tätigkeitsbereiche der TFA liegen insbesondere in der Assistenz bei der Untersuchung und Behandlung von Tieren, der Betreuung von Patienten und Tierhaltern sowie in der Betriebsorganisation und -verwaltung.
(Quelle und weitere Informationen: http://www.tieraerztekammer-berlin.de/tiermed-fa/berufsbild.html (Zugriff am 28.07.2016)

Die Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Tierarztpraxen in der Region Lübeck, Ostholstein, Stormarn und Lauenburg. Unser engagiertes und erfahrenes Lehrkräfte-Team betreut die Auszubildenden während des ersten Ausbildungsjahres. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr bis zu den Abschlussprüfungen findet der schulische Teil der Ausbildung an der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Regionales Berufsbildungszentrum der Stadt Neumünster, statt.

  • Anmeldung
    Die Auszubildenden werden nach der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrer Ausbildungspraxis zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch.
  • Voraussetzung

In der Regel sollten die Auszubildenden mindestens den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss haben, in Einzelfällen werden auch Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss ausgebildet. Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler in unserer Klasse verfügt über den  Mittleren Schulabschluss, ca. ein Drittel über die Fachhochschulreife oder das Abitur.

  • Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation

Der Beruf TFA ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Der Unterricht erfolgt in der Unterstufe an zwei Tagen (Montag und Donnerstag) pro Woche.

  • Unterrichtsinhalte und Zeiten
    Die didaktische Grundlage unseres Unterrichtes bildet der Rahmenlehrplan für TFA vom 28.04.2005. Zur Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz ist der Unterricht handlungsorientiert und findet in berufsbezogenen Lernfeldern sowie berufsübergreifenden Fächern statt.

Die Unterrichtszeit pro Berufsschultag beträgt i. d. R. acht Schulstunden (8.00 bis 14.50 Uhr).

  • Prüfungen

Die theoretische Zwischenprüfung findet in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil wird am Ende der dreijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Tierärztekammer abgelegt.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Hier können Sie den Flyer Tiermedizinische Fachangestellte / Tiermedizinscher Fachangestellter als PDF-Datei herunterladen 

Friseurin / Friseur

Berufsbezeichnung: Friseur/Friseurin

Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung im dualen System dauert drei Jahre und findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule sowie der überbetrieblichen Ausbildungsstätte statt. Im ersten Ausbildungsjahr finden zwei Berufsschultage, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr jeweils ein Berufsschultag pro Woche statt.

Berufliche Qualifikation: Friseure und Friseurinnen

  • reinigen und pflegen Haar und Kopfhaut
  • schneiden Haare mit klassischen und modernen Techniken
  • führen modische Struktur- und Farbveränderungen der Haare durch
  • planen, formen und gestalten Frisuren
  • beraten Kunden in Friseur- und Kosmetikdienstleistungen unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte, der Kopf- und Gesichtsform, der Gesamterscheinung sowie modischer Trends, sie unterbreiten individuelle Vorschläge und setzen sie um
  • betreuen Kunden vor, während und nach der Behandlung und gehen auf deren Erwartungen und Wünsche ein
  • führen Haarverlängerungen und -Verdichtungen durch und gestalten mit Haarersatz
  • pflegen Hände und gestalten Nägel
  • führen kosmetische Maßnahmen durch
  • planen und dokumentieren Behandlungsabläufe
  • wirken bei der Organisation von Betriebsabläufen mit und überwachen Terminplanungen
  • beraten Kunden bei Produktauswahl und Produktanwendung, präsentieren Waren sowie Produkte und verkaufen sie
  • unterstützen Marketingmaßnahmen im Salon
  • enden Vorschriften und Richtlinien des Gesundheits- und des Umweltschutzes an

Quelle: „AUSBILDUNG GESTALTEN: Friseur/ Friseurin“, Hrsg. Bundesinstitut für Berufsbildung, D-53142 Bonn, © 2008 W. Bertelsmann Vertag, D-33506 Bielefeld

Sie sollten folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • handwerkliches Geschick
  • Freude an der Veränderung von Menschen
  • Kreativität
  • gute Allgemeinbildung
  • gute Deutschkenntnisse
  • Flexibilität
  • Interesse an neuen Modetrends

In der Berufsschule werden folgende Fächer unterrichtet:

  • Theoretische Fachkunde (Lernfelder 1 – 13)
  • Praktische Fachkunde, zusätzlich werden Projekte und Kreativwettkämpfe durchgeführt
  • Fachmathematik
  • Deutsch/Kommunikation
  • Wirtschaft/Politik
  • Elektronische Datenverarbeitung

Als Hauptschüler/in haben Sie die Möglichkeit, mit einem befriedigenden Berufsschul-Abschlusszeugnis den Realschulabschluss zu erreichen. Als Realschüler/in können Sie sogar nach zwei Jahren (durch zusätzlichen Unterricht an zwei Abenden pro Woche, parallel zur Berufsschule) die Fachhochschulreife erlangen.

Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt am zweiten Schultag nach den Sommerferien. Der Anmeldetag ist gleichzeitig auch Ihr erster Schultag, der für Sie um 8:00 Uhr beginnt und um 14:50 Uhr endet.
Sie sollten unbedingt folgendes mitbringen:

  • Kopie Ihres letzten Zeugnisses der allgemein bildenden Schule
  • Kopie Ihres Ausbildungsvertrages
  • etwas zum Schreiben
  • Passfoto für den Schülerausweis
  • 10,00 € Kopiergeld
  • Verpflegung für den Tag

Prüfungen:

Während der Ausbildung, sowie am Ende der Ausbildung, erfolgt eine Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Lübeck.
Nach ca. 18 Monaten absolvieren Sie den 1. Teil der Gesellenprüfung, in Theorie und Praxis. Das Ergebnis dieser Prüfung fließt zu 25 % in das Ergebnis der Gesellenprüfung, Teil 2, ein.

In der Regel legen Sie dann nach 3 Jahren die Gesellenprüfung, Teil 2 ab, die in der Praxis das Ausführen einer modernen Friseurarbeit an der Dame zu einem besonderen Anlass mit einem darauf abgestimmten Make-up verlangt, sowie die Dokumentation dieser Aufgabe und die Simulation eines Kundenberatungsgesprächs. Des Weiteren ist eine moderne Friseurarbeit am Herren auszuführen.
In der Theorie werden die Bereiche Friseurtechniken, Betriebsorganisation und Kundenmanagement sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgeprüft.

Die Prüfung kann maximal zweimal wiederholt werden.

Fachwerkstatt Haar
Fachwerkstatt Haar
Fachwerkstatt Kosmetik
Fachwerkstatt Kosmetik
Fotos: M. Krohn  

Maßschneider-in

Inhalte der Ausbildung zum/zur Maßschneider_in

Aufnahmebedingungen

Die Auszubildenden werden nach Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Die Voraussetzung um einen Ausbildungsbetrieb zu finden ist in der Regel mindestens der Erste allgemeinbildende Schulabschluss.

Ausbildungsdauer

Der Beruf Maßschneider_in ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf.

Unterrichtsorganisation

Der Blockunterricht findet vier Mal im Jahr für jeweils drei Wochen statt. Alle Auszubildenden eines Lehrjahres im Bekleidungsbereich werden in einer Klasse beschult.

Die Unterrichtszeiten sind

1./2. Stunde, 8.00 – 9.30 Uhr
3./4. Stunde, 9.50 – 11.20 Uhr
5./6. Stunde, 11.40 – 13.10 Uhr
7./8. Stunde, 13.20 – 14.50 Uhr

Unterrichtsinhalte

Die Unterrichtsinhalte sind laut Rahmenlehrpläne nach Lernfeldern strukturiert. Die Lernfelder kombinieren die Inhalte der ehemaligen Fächer: Fachkunde, Fachmathematik und Fachzeichnen. Außerdem gibt es die Unterrichtsfächer Kommunikation, Wahlpflicht und Wirtschaft/Politik. Zusätzlich zum theoretischen Unterricht erhalten alle Auszubildenden wöchentlich fachpraktischen Unterricht. 

 Übersicht über die Lernfelder

 

 

 

Zeitrichtwerte in Stunden

 

 

1. Ausbildungsjahr

 

 

1

Auswählen eines Werkstoffes für ein einfaches Bekleidungsstück

40

 

 

2

Nähen eines Kleinteiles

80

 

 

3

Bügeln eines Werkstückes

80

 

 

4

Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen

40

 

 

5

Konstruieren einer Bekleidungsgrundform

80

 

 

 

 

 

2. Ausbildungsjahr

 

6

Einarbeiten von fertigungstechnischem Zubehör in ein Bekleidungsstück

 

80

 

7

Gestalten von Kleinteilen

 

40

 

8

Abwandeln von Bekleidungsgrundschnitten

 

40

 

9

Fertigen eines Großstückes

 

80

 

10

Verändern und Aufarbeiten von Bekleidung

 

40

 

 

 

 

 

3. Ausbildungsjahr

11

Gestalten von Großstücken

 

 

40

12

Entwerfen von Bekleidung

 

 

80

13

Konstruieren und Abwandeln von Grundschnitten für Großstücke

 

 

80

14

Qualität sichern bei der Fertigung von Kombinationen und Gesellschaftskleidung

 

 

80

 

Summe:

320

280

280

 

gesamt:

880

 

Abschluss bzw. Prüfungen

Die Auszubildenden müssen nach der Hälfte der Ausbildungszeit eine praktische Zwischenprüfung ablegen und zum Ende der Ausbildung sowohl eine theoretische als auch eine praktische Abschlussprüfung absolvieren. Die Prüfungen werden vor der Handwerkskammer abgelegt.
Verantwortlich im Prüfungsausschuss: Frau Anette Gangloff.

Bei Fragen zur Ausbildung, Anmeldung o.ä. wenden Sie sich bitte an:

A. Beidatsch, Abteilungsleiterin
Tel. 0451-12286724

 

 

 

Hier können Sie den Rahmenlehrplan der Maßaschneider-innen herunterladen. 

Änderungsscheider-in

Die Landesberufsschule für das Bekleidungsgewerbe ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Betriebe in Handwerk und Industrie für das Land Schleswig-Holstein und auch über die Landesgrenzen hinweg. Sie ist ein eigenständiger Lernort und Teil der Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck. Unser engagiertes und erfahrenes Team von Lehrkräften betreut die Auszubildenden vom ersten Tag der Ausbildung bis zu den Abschluss- und Gesellenprüfungen. Unser didaktisches Konzept basiert dabei auf dem handlungsorientierten Unterricht, der sich an den Bedürfnissen der Betriebe orientiert und mit dem Ausbildungsrahmenplan eng verzahnt ist.


    • Anmeldung
Die Auszubildenden werden nach Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Die Voraussetzung, um einen Ausbildungsbetrieb zu finden, ist in der Regel mindestens ein abgeschlossener Hauptschulabschluss.


    • Ausbildungsdauer, Unterrichtsorganisation
Die Berufe Änderungsschneider_in sind zweijährige Ausbildungsberufe.
Der Unterricht erfolgt pro Ausbildungsjahr in 4 Blöcken zu je 3 Wochen. Damit erfüllen Sie Ihre gesetzliche Berufsschulpflicht.
Die Einteilung der Blöcke entnehmen Sie bitte dem Blockplan.


    • Prüfungen
Die praktische Zwischenprüfung findet nach einem Jahr statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und praktischen Teil wird am Ende der zweijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Handwerkskammer bzw. vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

An die erfolgreich abgelegte Prüfung kann ein 3. Ausbildungsjahr zur Maßschneiderin/zum Maßschneider angehängt werden. Ein entsprechender Ausbildungsvertrag muss dafür vorliegen.

Hier können Sie den Rahmenlehrplan der Änderungsschneider-innen herunterladen.

Textil- und Modenäher-in

Die Landesberufsschule für das Bekleidungsgewerbe ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Betriebe in Handwerk und Industrie für das Land Schleswig-Holstein und auch über die Landesgrenzen hinweg. Sie ist ein eigenständiger Lernort und Teil der Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck. Unser engagiertes und erfahrenes Team von Lehrkräften betreut die Auszubildenden vom ersten Tag der Ausbildung bis zu den Abschluss- und Gesellenprüfungen. Unser didaktisches Konzept basiert dabei auf dem handlungsorientierten Unterricht, der sich an den Bedürfnissen der Betriebe orientiert und mit dem Ausbildungsrahmenplan eng verzahnt ist.

  • Anmeldung
    Die Auszubildenden werden nach Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Die Voraussetzung, um einen Ausbildungsbetrieb zu finden, ist in der Regel mindestens ein abgeschlossener Hauptschulabschluss.

  • Ausbildungsdauer, Unterrichtsorganisation
    Die Berufe Modenäher/-in sind zweijährige Ausbildungsberufe. Der Unterricht erfolgt pro Ausbildungsjahr in 4 Blöcken zu je 3 Wochen. Damit erfüllen Sie Ihre gesetzliche Berufsschulpflicht.Die Einteilung der Blöcke entnehmen Sie bitte dem Blockplan. 

  • Prüfungen
    Eine theoretische und praktische Prüfung findet nach einem Jahr statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und praktischen Teil wird am Ende der zweijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt.

Hier können Sie die Rahmenlehrpläne der Textil- und Modenäher-innen herunterladen.

Textil- und Modeschneider-in

Die Landesberufsschule für das Bekleidungsgewerbe ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Betriebe in Handwerk und Industrie für das Land Schleswig-Holstein und auch über die Landesgrenzen hinweg. Sie ist ein eigenständiger Lernort und Teil der Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck. Unser engagiertes und erfahrenes Team von Lehrkräften betreut die Auszubildenden vom ersten Tag der Ausbildung bis zu den Abschluss- und Gesellenprüfungen. Unser didaktisches Konzept basiert dabei auf dem handlungsorientierten Unterricht, der sich an den Bedürfnissen der Betriebe orientiert und mit dem Ausbildungsrahmenplan eng verzahnt ist.

    • Anmeldung
Die Auszubildenden werden nach Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrem jeweiligen Ausbildungsbetrieb zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Die Voraussetzung, um einen Ausbildungsbetrieb zu finden, ist in der Regel mindestens ein abgeschlossener Hauptschulabschluss.

    • Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation
Der Beruf Modeschneider_in ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf.
Der Unterricht erfolgt pro Ausbildungsjahr in 4 Blöcken zu je 3 Wochen. Damit erfüllen Sie Ihre gesetzliche Berufsschulpflicht.
Die Einteilung der Blöcke entnehmen Sie bitte dem Blockplan.

    • Unterrichtsinhalte und Zeiten
Der Rahmenlehrplan für die Berufsausbildung zum Modeschneider / zur Modeschneiderin ist mit der Verordnung über die Berufsbildung zum Modeschneider / zur Modeschneiderin vom 25.Juni 2005 abgestimmt.

    • Prüfungen
Der Teil 1 wird nach 2 Jahren durchgeführt. Er setzt sich aus einem schriftlichen Teil
(bundeseinheitliche Prüfung der Industrie-und Handelskammer) und einem praktischen Teil zusammen. Hierfür wird ein Entwurf, eines zu fertigenden, textilen Produktes vom Ausbildungsbetrieb eingereicht, der von der IHK geprüft und genehmigt werden muss. Der Betrieb entscheidet sich hierbei für einen Schwerpunkt
( siehe Verordnung über die Berufsausbildung)

Hier können Sie die Rahmenlehrpläne der Textil- und Modeschneider-innen herunterladen.

Der Trainingsraum

„Brauchst du ein offenes Ohr?“

Liebe Schülerinnen, Liebe Schüler,

das Trainingsraum - Team möchte sich euch einmal vorstellen.
Wahrscheinlich denkt ihr euch jetzt: „Was soll ich denn damit, oder was bringt mir denn so etwas?“ Dann nehmt euch doch einfach  einen Augenblick Zeit und lest euch unser Angebot durch!
Wir arbeiten nämlich nicht nur im Rahmen des Trainingsraumkonzeptes, sondern bieten euch auch individuelle und anonyme Beratung in schwierigen Lebenslagen.Die Idee des Trainingsraumes ist, euch zu eigenverantwortlichem Denken und Handeln anzuleiten. Dieses geschieht nach Störungen des Unterrichts durch euch. Ihr habt dann die Möglichkeit, unter Anleitung über die Störung nachzudenken und Lösungsmöglichkeiten dafür zu finden.

Ihr könnt euch aber auch an uns wenden, wenn ihr Sorgen und Nöte habt und alleine nicht mehr weiter wisst. Wir helfen euch, wenn ihr z.B. Probleme im Elternhaus habt, wenn euch der Verlust des Schulplatzes bevorsteht oder andere psychische Probleme im Vordergrund stehen.

Bei uns könnt ihr in einem geschützten Raum - wenn ihr wollt, auch anonym - über eure Probleme sprechen. Wir erteilen keine Zensuren, sondern nehmen uns die Zeit zum Zuhören und werden dann gemeinsam mit euch nach individuellen Lösungen eurer Sorgen suchen. Gegebenenfalls bekommt ihr nach dem Gespräch Adressen oder Telefonnummern von zuständigen Beratungsstellen oder Institutionen, an die ihr euch wenden könnt.

Hilfe ist euch auch zugesichert, wenn ihr auf der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz seid und Unterstützung beim Formulieren der Bewerbungsschreiben benötigt.
Also, nutzt unsere Angebote, wir freuen uns auf euren Besuch!

Euer Trainingsraum – Team

Der fachpraktische Unterricht Ernährung

Das Konzept

Die Dorothea-Schlözer-Schule hat sich neben dem großen sozialen Engagement (Projekt “Kisii – Wasser für Afrika“ und Projekt „Zu den Sternen – Unterstützung für das ambulante Kinderhospiz „Die Muschel“) auch der Förderung einer bewussten und ökologischen Ernährung verschrieben. Aus der theoretischen Erarbeitung im Unterricht und der praktischen Umsetzung im Fachunterricht soll sich das erarbeitete Wissen auch in der Verpflegung wiederfinden. Dabei gilt es, ernährungsphysiologische und gesundheitliche Zusammenhänge in den Alltag der Schülerinnen und Schüler zu tragen. Die Hektik und die zeitliche Beschränkung in unserem heutigen Umfeld verleitet uns, wichtige Aspekte für unsere Gesundheit zu vergessen oder der Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung eine geringe Priorität zukommen zu lassen. Dabei spielt die Erkenntnis der eigenen Spielräume eine wichtige Rolle.

Essenzubereitung
Essenzubereitung

Im Küchenbereich der Dorothea-Schlözer-Schule bietet sich den jungen Menschen die Möglichkeit, zwischen der Rolle des Gastes und des Gastgebers zu wechseln, Erfahrungen zu sammeln und ihre Kompetenzen zu erweitern. Dabei soll das Wissen über einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln, schonende Garverfahren und den geringen, zeitlichen Aufwand in der Herstellung von frischen Gerichten vermittelt werden. Die Speisen sind in ihrer Herstellung so konzeptioniert, dass sie von den Lernenden in den heimischen Küchen hergestellt werden können. Daher erhalten ein heimischer Warenkorb sowie die technischen Gesichtspunkte in den Unterrichten einen hohen Stellenwert. Durch Beachtung der genannten Merkmale gewinnt die Motivation der Umsetzung im privaten Bereich an Bedeutung.Klassenübergreifend sollen an der Dorothea-Schlözer-Schule die Werte und das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung vermittelt werden. Gerade in der heutigen Zeit sind die Themen Ernährung und Gesundheit eng miteinander verknüpft, was sich in der Thematik „biologische-erzeugte Lebensmittel“ in unserem Alltag wiederfindet und die Unsicherheit in Bezug auf die tägliche Auswahl von Speisen erhöht. Daher ist es nicht nur wichtig, den Umgang mit Lebensmitteln zu erlernen, sondern auch bei der Planung einer ausgewogenen Ernährung Spielraum für Kreativität zu lassen.

Die inhaltliche Gestaltung des Konzepts beruht auf einer Teamarbeit, in der verschiedene Kolleginnen über Jahre Ideen in Bezug auf Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten der Schülerinnen eingebracht haben. Während der Arbeitszeit der Lerngruppe wird Wert auf eine authentische Lernsituation gelegt, in der die begleitenden Lehrkräfte zusammen mit den Schülerinnen an Schwächen arbeiten und die Stärken fördern. In diese gemeinschaftliche Arbeitsweise gliedern sich die Begleitung und Vorbereitung der Lerngruppe auf ein mögliches berufliches Ausbildungsverhältnis oder einen schulischen Werdegang, die Förderung der Persönlichkeit, von eigenen Kenntnissen und der eigenen Verantwortung ein. Dabei spielen persönliche und Gruppenerfolge eine wichtige Rolle. Speziell in der Schulverpflegung lassen sich die erreichten Ziele schnell nachvollziehen und begründen auf diese Weise ihren Anteil an der positiven gruppendynamischen Entwicklung der Klasse. Daher übernimmt die Schulverpflegung im Gesamtkonzept nicht nur die Rolle der Verköstigung der Mitschüler und des Lehrerkollegiums, sondern bildet ferner ein Fundament, auf das die Schülerinnen mit Hilfe ihrer Erfahrungen aufbauen können.

In diesem schulischen Berufsfeld sind die Lehrkräfte nicht nur lehrend tätig, sie sind auch Ansprechpartner für private Problembereiche, die sich dann auf die schulischen Leistungen auswirken. Es ist ebenfalls eine Sozialpädagogin in den Arbeitskreis einbezogen, die die Schülerinnen und Schüler auch über den Unterricht hinaus betreut.

Die Kojenküchen

Die Kojenküche
Die Kojenküche

In den vier Kojenküchen wird je nach Schulform für den Verkauf im Schulbistro produziert oder die theoretisch erworbenen Kenntnisse durch ihre Anwendung umgesetzt. In den Unterrichtsraum sind sieben Küchen (Kojen) integriert, die in ihrer Ausstattung einer Haushaltsküche gleichen. Dadurch wird die Möglichkeit, Erlerntes im Alltag anzuwenden, erhöht. Für die Lehrkraft ergibt sich eine Vielfalt an methodischen Varianten, die Schülerinnen in ihrer fachlichen, sozialen und lösungsorientierten Arbeit zu fördern.

Die Großküche

In der Großküche wird dem Unterricht ein berufsnaher Rahmen gegeben. Die Struktur und die technische Ausstattung entspricht den Anforderungen für das spätere Berufsleben. Durch das differenzierte Arbeiten in der Großküche werden die Schülerinnen und Schüler in ihrer Belastbarkeit, Wissen und Organisation geschult, gefordert und gefördert.Die Schulverpflegung an der Dorothea-Schlözer-SchuleAktuell
Zum jetzigen Zeitpunkt werden täglich 250 Personen verpflegt. Das Angebot ist regional und saisonal bestimmt, wird aber die Inhalte des Lehrplans beeinflusst. Dabei geht es darum, Vorgaben in der Zubereitung mit denen der angestrebten Lernziele zu verknüpfen. In wöchentlichen Treffen der Arbeitsgruppe „Schulverpflegung“ werden Vorgänge und Standards analysiert, optimiert und Veränderungen geplant. Die ständige Auseinandersetzung mit dem Thema und Weiterentwicklung von Prozessen trägt zur Verbesserung der Kernpunkte (Verbindung von gesundheitlichen und ernährungsspezifischen Aspekten) und Rahmenbedingungen (Ausstattung / gesetzliche Richtlinien) bei.

Ziele un
Die Grossküched Entwicklung
Eine gute Schulverpflegung basiert nicht nur auf einer abwechslungsreichen und abgestimmten Speisegestaltung, sondern auch auf einer entspannten Atmosphäre. Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften sollte die Möglichkeit geschaffen werden, sich die Zeit für den Genuss und den bewussten Verzehr zu nehmen. Essen und Wohlfühlen basiert auf dem Davor und dem Danach. Die Arbeitsgruppe „Schulverpflegung“ strebt in diesem Zusammenhang eine Verlängerung der zweiten großen Pause an, denn wir möchten vermeiden, dass die Lernenden in der Schule von der Hektik des Alltags eingeholt werden. Wir glauben, dass wir durch diese Maßnahme mehr Schüler erreichen und für unsere Produkte begeistern können.
Ein weiterer Baustein für die Zukunft ist der verstärkte Einbezug von Bio-Produkten. Dafür wird in einer Arbeitsgruppe ein Konzept aufgestellt, dass es den Kunden ermöglichen soll, durch Hintergrundinformationen ein Gefühl für die Vorteile zu entwickeln. Die Nachteile wie die höheren Kosten sind eine Barriere, die durch einen guten Informationsfluss zu überwinden ist. Die Fachlehrkräfte und Studienräte der Fachrichtungen Gesundheit, Ernährung und Hauswirtschaft entwickeln gerade ein Schülerprojekt zum Anbau und Nutzung von Kräutern im Schulgarten. Eine Kollegin baut bereits verschiedene Gemüse-, Getreide- und Blumensorten für den Verzehr an. In diesem Bereich werden die Möglichkeiten ausgelotet, um einen weiteren Nutzen für die Gestaltung der Speisen zu ermöglichen.

Fotos: H. Beidatsch

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Vertretungsplan
Schule ohne Rassismus
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