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    Dorothea Schlözer Schule

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    Farbimpressionen

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    Der Neubau

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    Eigenverantwortlicher Unterricht

Copyright 2018 - copyright: Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck - 2017

Ausbildung Medizinische(r) Fachangestellte(r)

Medizinische Fachangestellte (MFA)

Berufsbild

Am 01. August 2006 wurde die bisherige Ausbildung zur Arzthelferin durch die neue Ausbildungsverordnung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) abgelöst.

Die Medizinische Fachangestellte ist eine Antwort auf die veränderten medizinischen, technischen, strukturellen und wirtschaftlichen Anforderungen in der medizinischen Versorgung.

Dabei wurde das bewährte Berufsbild Arzthelferin mit gleichgewichtigen Ausbildungsanteilen in den Bereichen Behandlungsassistenz und Betriebsorganisation/ -verwaltung beibehalten, ebenso das Ziel einer Allround-Fachkraft, die in allen ärztlichen Fachgebieten einsetzbar ist.

Folgende Neuerungen sind zu nennen:

  • Die Berufsbezeichnung spiegelt das Selbstverständnis eines modernen Gesundheitsfachberufes und den gestiegenen Anspruch wieder. Gleichzeitig kommt darin der stärkere Dienstleistungscharakter und das erweiterte Einsatzspektrum auch im stationären Bereich und in anderen medizinischen Versorgungseinrichtungen zum Ausdruck.

  • Die Ausbildungsinhalte wurden in Umfang und Niveau an die Erfordernisse einer modernen, qualitativ hoch stehenden Patientenversorgung angepasst:
  • Kommunikation mit Patienten und im Team, insbesondere der Umgang mit Konflikten, Beschwerden und Störungen sowie die Patientenbetreuung, -koordinierung und -beratung werden deutlich ausgeweitet.
  • Die Ausbildungsbereiche Praxismanagement, Verwaltung und Abrechnung, Dokumentation, Datenschutz und Datensicherheit sowie Informations- und Kommunikationstechnologien wurden deutlich modernisiert bzw. neu aufgenommen. Qualitätsmanagement, Zeit- und Selbstmanagement sowie Marketing sind ebenfalls völlig neue Inhalte.
  • Im Bereich der Behandlungsassistenz bleibt die Medizinische Fachangestellte „rechte Hand“ des Arztes im bekannten Umfang: Sie assistiert bei Maßnahmen der Diagnostik und Therapie und führt vom Arzt angeordnete Maßnahmen durch. Sie begleitet den Patienten vor, während und nach der Behandlung und erläutert ärztliche Maßnahmen, Verordnungen und Verschreibungen.
  • Handeln in Notfällen, Gesundheitsförderung und Prävention sind neue Schwerpunkte. Die Bereiche Hygiene und Arbeitsschutz wurden den gemäß der gewachsenen Bedeutung neu akzentuiert.
  • Ziel der Ausbildung ist die berufliche Handlungsfähigkeit. Damit ist ein Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang gemeint, das selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren/Bewerten umfasst. Es geht damit über die Beherrschung rein fachlicher Fertigkeiten und Kenntnisse hinaus. Dementsprechend sind die Ausbildungsziele im Ausbildungsrahmenplan handlungsorientiert bzw. in der Form eines zu erreichenden Endverhaltens beschrieben.

  • Die Ausbildung ist nicht mehr durch Wochenrichtwerte, sondern durch die neue Zeitrahmenmethode zeitlich gegliedert. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung auf die praxispezifischen Besonderheiten, z. B. Das ärztliche Fachgebiet oder die Betriebsform.

  • Inhalte, Struktur, Niveau und Zeitumfang der Abschlussprüfung sowie die Bestehensregelung wurden den allgemeinen Standards in der beruflichen Bildung angepasst. Das Prinzip der handlungsorientierten Ausbildung hat Konsequenzen insbesondere für den praktischen Prüfungsteil, der neu strukturiert und aufgewertet wurde.

Mehr Informationen zur Lernfeldentwicklung der Medizinischen Fachangestellten erhalten sie hier.

Wenn Sie Genaueres über die Ausbildung erfahren möchten, laden Sie sich den Ausbildungsrahmenplan herunter.
Sie haben bereits einen Ausbildungsplatz?

Sie möchten sich  an unserer Berufsschule anmelden? Wenn Sie bereits einen Ausbildungsplatz haben, können sie sich das Anmeldeformular Berufsschule  unter dem internen Link Downloads / Kategorie Berwerbungsunterlagen herunterladen. Bitte beachten Sie, dass eine Aufnahme nicht möglich ist, wenn Sie keinen Ausbildungsplatz haben.

Sie suchen einen Ausbildungsplatz zur Mfa?

Die Ärztekammer Schleswig-Holstein bietet ein Angebot zur passgenauen Vermittlung eines Ausbildungsplatzes. Klicken Sie gleich hier, um sich dort zu informieren?

Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (ZMA)

Informationen rund um den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten

Die Ausbildungsordnung zur/m Zahnmedizinischen Fachangestellten trat am 01.08.2001 in Kraft und löste damit die alte Ausbildungsordnung zur/m Zahnarzthelfer/in ab. Der duale Ausbildungsberuf ist über das Berufsbildungsgesetz geregelt und staatlich anerkannt.
Verantwortlich für Organisation, Überwachung und Qualität der Ausbildung ist in Schleswig-Holstein die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein.
Sie wird durch den Berufsbildungsausschuss beraten, in denen Zahnärzte, Zahnmedizinische Fachangestellte und Lehrer vertreten sind.

Zugangsvoraussetzung
Auf Grund der Regelung der Ausbildungsordnung nach Berufsbildungsgesetz gibt es keine Zulassungsbeschränkung (Schulpflicht muss erfüllt sein), empfehlenswert ist ein guter Realschulabschluss.

Berufsbezeichnung
Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnmedizinischer Fachangestellter

Ausbildungsdauer
3 Jahre in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb

Berufliche Qualifikation
Zahnmedizinische Fachangestellte

  • arbeiten team- und prozessorientiert
  • betreuen Patienten vor, während und nach der Behandlung
  • assistieren bei der Behandlung von Patienten
  • führen Hygienemaßnahmen durch
  • wirken bei der Erstellung von Röntgenaufnahmen mit
  • wenden Vorschriften und Richtlinien des Umweltschutzes an
  • erklären Patienten die Möglichkeiten der Karies- und Parodontalprophylaxe
  • leiten Patienten zur Mundhygiene an
  • wirken in der Gruppenprophylaxe mit
  • dokumentieren Behandlungsabläufe unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorschriften
  • erfassen erbrachte Leistungen für die Abrechnung und wenden dabei die Abrechnungsbestimmungen an
  • organisieren Praxisabläufe
  • wirken bei Maßnahmen zur Qualitätssicherung mit
  • erstellen und überwachen Terminplanungen
  • führen Schriftverkehr durch
  • kontrollieren Zahlungseingänge, führen das betriebliche Mahnwesen
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an
  • beachten die Regelungen des Datenschutzes

Unseren Flyer zur Ausbildung ZFA als PDF-Datei zum Downloaden finden Sie hier 


 Abschluss

  • Zwischenprüfung am Ende des zweiten Ausbildungsjahres
  • Abschlussprüfung nach drei Jahren. Sie gliedert sich in einen schriftlichen Prüfungsteil (360 Minuten) und einen praktischen Prüfungsteil (75 Minuten)

Ausbildungsvergütung

Auszubildende, die eine duale Ausbildung durchlaufen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Sie richtet sich überwiegend nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Ihre Höhe ist abhängig vom Ausbildungsbereich (Industrie und Handel, Handwerk u.a.) und von der Branche, in der die Ausbildung stattfindet, sowie vom räumlichen Geltungsbereich des einschlägigen Tarifvertrages. Unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise wenn der Ausbildungsbetrieb nicht tarifgebunden ist, sind auch frei vereinbarte Ausbildungsvergütungen möglich.

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich folgende Ausbildungsvergütungen erhalten: (gültig ab 01.01.2017)

1. Ausbildungsjahr: € 718

2. Ausbildungsjahr: € 754

3. Ausbildungsjahr: € 805

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle

Die Angaben orientieren sich an den Informationen der Datenbank Ausbildungsvergütungen (DAV) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) - Stand: Oktober 2010

Mögliche Einsatzorte
Zahnarztpraxen aller Fachrichtungen, Krankenhaus im ambulanten und stationären Bereich, Krankenkassen, öffentliche Gesundheitsdienste, Institutionen und Organisationen des Gesundheitsdienstes

Pharmazeutisch(r) Kaufmännische(r) Angestellte(r)

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) üben apothekenspezifische und kaufmännisch-organisatorische Tätigkeiten aus. Auch die Präsentation und der Verkauf von apothekenüblichen und frei verkäuflichen Waren wie z. B. Kosmetika gehören zum Berufsbild. Die große Mehrheit der PKA arbeitet in öffentlichen Apotheken.

Die Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Apotheken in der Region Lübeck, Ostholstein, Stormarn und Lauenburg. Unser engagiertes und erfahrenes Team von Lehrkräften betreut die Auszubildenden vom ersten Tag der Ausbildung bis zu den Abschlussprüfungen.

  • Anmeldung
    Die Auszubildenden werden nach der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrer Ausbildungsapotheke zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch. Um einen Ausbildungsbetrieb zu finden, sollte mindestens der Erste allgemeinbildende Schulabschluss vorliegen.

  • Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation
    Der Beruf PKA ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Der Unterricht erfolgt in der Unterstufe an zwei Tagen (Montag und Donnerstag), in der Mittelstufe (Freitag) und in der Oberstufe (Dienstag) an einem Tag pro Woche. Damit ist die gesetzliche Berufsschulpflicht erfüllt.

  • Unterrichtsinhalte und Zeiten
    Die didaktische Grundlage unseres Unterrichtes bildet der Rahmenlehrplan für PKA vom 26.04.2012. Zur Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz ist der Unterricht handlungsorientiert und findet in berufsbezogenen Lernfeldern sowie berufsübergreifenden Fächern statt. Die Unterrichtszeit pro Berufsschultag beträgt i. d. R. acht Schulstunden (8.00 bis 14.50 Uhr).

  • Prüfungen
    Die theoretische Zwischenprüfung findet in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil wird am Ende der dreijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Apothekerkammer abgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzt werden - z. B. für Auszubildende mit Abitur oder der Fachhochschulreife und aufgrund von mindestens guten Leistungen in der Ausbildungsapotheke und in der Berufsschule.

Hier Können Sie den Lehrplan der Pharmazeutisch-Kaufmännischen-Angestellten als PDF-Datei herunterladen.

 

Text: S. Rueß-Thormann / Foto: A. Ketzer

Schlözer goes Campus

Seit 2015 gibt es den Verein zur Förderung der beruflichen Bildung an der Dorothea-Schlözer-Schule e.V., der zusammen mit der Fachhochschule des Mittelstandes in Bielefeld das Studienzentrum Schlözer-Campus Lübeck gegründet hat. Ab dem Schuljahr 2016/2017 haben die Fachschüler/innen die Möglichkeit, parallel zu ihrer Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in ein integratives Fernstudium „Sozialpädagogik & Management (B.A.)“ aufzunehmen. Die kompetenzorientierten Studieninhalte werden größtenteils über die regulären Ausbildungsinhalte abgedeckt, die Inhalte umfassen:

(Sozial-)pädagogische Kompetenz

  • Lebensweltorientierung & professionelle Beziehungsgestaltung
  • Soziales Lernen & Gruppenpädagogik
  • Förderung individueller Entwicklungs- und Bildungsprozesse
  • (Sozial-)pädagogische Theorie & Praxis
  • Rechtliche Grundlagen sozialpädagogischer Arbeit
  • Konzepte & Methoden Sozialer Arbeit

Personale & soziale Kompetenz

  • Selbstmanagement & Selbstmarketing
  • Teammanagement; Präsentation & Moderation
  • Studium Generale
  • Beratung & Coaching
  • Professionalität und Leitungsidentität

Managementkompetenz

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Unternehmensführung
  • Personalmanagement & Arbeitsrecht
  • Organisationsentwicklung & Change Management
  • Sozialmanagement
  • Qualitätsmanagement

Aktivitäts- & Handlungskompetenz

  • Studium in der Praxis
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Unternehmensgründung

Nach der dreijährigen Schulzeit und dem Abschluss zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in folgt ein zusätzliches berufsbegleitendes Jahr mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.) „Sozialpädagogik & Management“ / staatlich anerkannte/r Sozialpädagog/e/in. Es werden also zwei Bildungswege gleichzeitig und an einem Studienstandort (Lübeck) angeboten. Mit dem Bachelorabschluss wird der Einsatz in Tätigkeitsfelder erweitert wie bspw. die Leitung von z.B. Kindertagesstätten und Familienzentren, pädagogische Tätigkeiten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Fachberatung, Aufgabenbereiche im Jugendamt und dem Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) und vieles mehr. Weitere Informationen finden Sie über die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM)

Wenn Sie sich für den integrativen Bildungsgang bewerben möchten, reichen Sie eine vollständige Bewerbung für die Fachschule Sozialpädagogik (Adressat: Dorothea-Schlözer-Schule)- als auch eine vollständige Bewerbung für den Bachelor of Arts (Adressat: Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld) ein.

Die Bewerbungsunterlagen für die Dorothea-Schlözer-Schule finden Sie unter dem internen Link Downlaods im Hauptmenü.
Die Bewerbungsunterlagen für die Fachhochschule des Mittelstandes Bielefeld finden Sie hier

Für weitere Antworten stehen Ihnen an der Dorothea-Schlözer-Schule folgende Ansprechpartner/in zur Verfügung:

Campusleitung
Dr. Nicole Wehner
(Studienrätin)
Jerusalemsberg 1-3
23568 Lübeck
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stellvertretende Campusleitung
Hermann Schulz
(Oberstudienrat)
Jerusalemsberg 1-3
23568 Lübeck
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Tiermedizinische(r) Fachangestellte(r)

Tiermedizinische Fachangestellte sind vorwiegend in Tierarztpraxen sowie Tierkliniken tätig. Sie werden auch in veterinärmedizinischen Laboratorien, Zoos, Tierheimen oder in der Tierhaltung eingesetzt. Darüber hinaus sind sie in der tiermedizinischen Forschung, der chemischen Industrie oder bei Institutionen und Organisationen des Gesundheits- und des Veterinärwesens beschäftigt.

Die Tätigkeitsbereiche der TFA liegen insbesondere in der Assistenz bei der Untersuchung und Behandlung von Tieren, der Betreuung von Patienten und Tierhaltern sowie in der Betriebsorganisation und -verwaltung.
(Quelle und weitere Informationen: http://www.tieraerztekammer-berlin.de/tiermed-fa/berufsbild.html (Zugriff am 28.07.2016)

Die Dorothea-Schlözer-Schule in Lübeck ist der duale Ausbildungspartner der ausbildenden Tierarztpraxen in der Region Lübeck, Ostholstein, Stormarn und Lauenburg. Unser engagiertes und erfahrenes Lehrkräfte-Team betreut die Auszubildenden während des ersten Ausbildungsjahres. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr bis zu den Abschlussprüfungen findet der schulische Teil der Ausbildung an der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Regionales Berufsbildungszentrum der Stadt Neumünster, statt.

  • Anmeldung
    Die Auszubildenden werden nach der Unterzeichnung eines Ausbildungsvertrages von ihrer Ausbildungspraxis zur Berufsschule angemeldet und erhalten daraufhin eine Einladung zum Schulbesuch.
  • Voraussetzung

In der Regel sollten die Auszubildenden mindestens den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss haben, in Einzelfällen werden auch Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss ausgebildet. Die Mehrzahl der Schülerinnen und Schüler in unserer Klasse verfügt über den  Mittleren Schulabschluss, ca. ein Drittel über die Fachhochschulreife oder das Abitur.

  • Ausbildungsdauer und Unterrichtsorganisation

Der Beruf TFA ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf. Der Unterricht erfolgt in der Unterstufe an zwei Tagen (Montag und Donnerstag) pro Woche.

  • Unterrichtsinhalte und Zeiten
    Die didaktische Grundlage unseres Unterrichtes bildet der Rahmenlehrplan für TFA vom 28.04.2005. Zur Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz ist der Unterricht handlungsorientiert und findet in berufsbezogenen Lernfeldern sowie berufsübergreifenden Fächern statt.

Die Unterrichtszeit pro Berufsschultag beträgt i. d. R. acht Schulstunden (8.00 bis 14.50 Uhr).

  • Prüfungen

Die theoretische Zwischenprüfung findet in der ersten Hälfte des zweiten Ausbildungsjahres statt, die Abschlussprüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil wird am Ende der dreijährigen Ausbildung absolviert. Die Prüfungen werden vor der Tierärztekammer abgelegt.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Friseurin / Friseur

Berufsbezeichnung: Friseur/Friseurin

Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung im dualen System dauert drei Jahre und findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule sowie der überbetrieblichen Ausbildungsstätte statt. Im ersten Ausbildungsjahr sind zwei Berufsschultage – entweder Mo. + Di. oder Do. + Fr. - verpflichtend, danach jeweils nur ein Berufsschultag pro Woche.

Berufliche Qualifikation: Friseure und Friseurinnen

  • reinigen und pflegen Haar und Kopfhaut
  • schneiden Haare mit klassischen und modernen Techniken
  • führen modische Struktur- und Farbveränderungen der Haare durch
  • planen, formen und gestalten Frisuren
  • beraten Kunden in Friseur- und Kosmetikdienstleistungen unter Berücksichtigung ästhetischer Aspekte, der Kopf- und Gesichtsform, der Gesamterscheinung sowie modischer Trends, sie unterbreiten individuelle Vorschläge und setzen sie um
  • betreuen Kunden vor, während und nach der Behandlung und gehen auf deren Erwartungen und Wünsche ein
  • führen Haarverlängerungen und -Verdichtungen durch und gestalten mit Haarersatz
  • pflegen Hände und gestalten Nägel
  • führen kosmetische Maßnahmen durch
  • planen und dokumentieren Behandlungsabläufe
  • wirken bei der Organisation von Betriebsabläufen mit und überwachen Terminplanungen
  • beraten Kunden bei Produktauswahl und Produktanwendung, präsentieren Waren sowie Produkte und verkaufen sie
  • unterstützen Marketingmaßnahmen im Salon
  • enden Vorschriften und Richtlinien des Gesundheits- und des Umweltschutzes an

Quelle: „AUSBILDUNG GESTALTEN: Friseur/ Friseurin“, Hrsg. Bundesinstitut für Berufsbildung, D-53142 Bonn, © 2008 W. Bertelsmann Vertag, D-33506 Bielefeld

Sie sollten folgende Voraussetzungen mitbringen:

  • Freude am Umgang mit Menschen
  • handwerkliches Geschick
  • Freude an der Veränderung von Menschen
  • Kreativität
  • gute Allgemeinbildung
  • gute Deutschkenntnisse
  • Flexibilität
  • Interesse an neuen Modetrends

In der Berufsschule werden folgende Fächer unterrichtet:

  • Theoretische Fachkunde (Lernfelder 1 – 13)
  • Praktische Fachkunde, zusätzlich werden Projekte und Kreativwettkämpfe durchgeführt
  • Fachmathematik
  • Deutsch/Kommunikation
  • Wirtschaft/Politik
  • Elektronische Datenverarbeitung

Als Hauptschüler/in haben Sie die Möglichkeit, mit einem befriedigenden Berufsschul-Abschlusszeugnis den Realschulabschluss zu erreichen. Als Realschüler/in können Sie sogar nach zwei Jahren (durch zusätzlichen Unterricht an zwei Abenden pro Woche, parallel zur Berufsschule) die Fachhochschulreife erlangen.

Die Anmeldung zur Berufsschule erfolgt am zweiten Schultag nach den Sommerferien. Der Anmeldetag ist gleichzeitig auch Ihr erster Schultag, der für Sie um 8:00 Uhr beginnt und um 14:50 Uhr endet.
Sie sollten unbedingt folgendes mitbringen:

  • Kopie Ihres letzten Zeugnisses der allgemein bildenden Schule
  • Kopie Ihres Ausbildungsvertrages
  • etwas zum Schreiben
  • Passfoto für den Schülerausweis
  • 10,00 € Kopiergeld
  • Verpflegung für den Tag

Prüfungen:

Während der Ausbildung, sowie am Ende der Ausbildung, erfolgt eine Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Lübeck.
Nach ca. 18 Monaten absolvieren Sie den 1. Teil der Gesellenprüfung, in Theorie und Praxis. Das Ergebnis dieser Prüfung fließt zu 25 % in das Ergebnis der Gesellenprüfung, Teil 2, ein.

In der Regel legen Sie dann nach 3 Jahren die Gesellenprüfung, Teil 2 ab, die in der Praxis das Ausführen einer modernen Friseurarbeit an der Dame zu einem besonderen Anlass mit einem darauf abgestimmten Make-up verlangt, sowie die Dokumentation dieser Aufgabe und die Simulation eines Kundenberatungsgesprächs. Des Weiteren ist eine moderne Friseurarbeit am Herren auszuführen.
In der Theorie werden die Bereiche Friseurtechniken, Betriebsorganisation und Kundenmanagement sowie Wirtschafts- und Sozialkunde abgeprüft.

Die Prüfung kann maximal zweimal wiederholt werden.

Fachwerkstatt Haar
Fachwerkstatt Haar
Fachwerkstatt Kosmetik
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Fotos: M. Krohn  
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